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Kate Bush - Aerial
Kate Bush - »Aerial«
Jetzt habe ich die "neue" CD von Kate Bush schon zweimal gehört. Das ist eine der Platten, die mit jedem Hören besser wird. Nicht, dass die Lieder sperrig oder unzugänglich wären. Aber da steckt viel Liebe zum Detail und viel Verzicht auf Effekthascherei drin.
Besonders gefreut habe ich mich, Eberhard Weber auf der CD wieder zu hören. Ich mag seine eigene Musik sehr. Außerdem hat er früher schon mal bei Kate mitgespielt. Aber die Wiederbegegnung war/ist trotzdem schön.
Neu an »Aerial« finde ich, dass Kate sich stimmlich mehr in die Musik hineingibt. Früher haben ihre Songs oft besonders durch ihre Stimme gewirkt. Hier scheint mir das gleichberechtigter zu sein.
Mehr Musiktipps mit eigenen Zeichnungen gibt auf meiner eigenen Seite.
Freitag, 03. März 2006
Plakatentwürfe
Christoph Schoepsdaus »New York Mass« liegt mir sehr am Herzen. Vor zwei Jahren habe ich das Stück entdeckt. Damals war ich auf der Suche nach einer Gospel- oder Jazzmesse für meinen Chor.
Die »New York Mass« hat mich sofort fasziniert. Ein Blick in die Partitur reichte aber auch aus: zu schwer für mich als Dirigent. Als aber dann einige Monate später der Leiter unseres Kirchenchores anrief: Ob ich nicht eine Jazzmesse für ihn und seinen Schulchor wüsste, da konnte ich ihm den Tipp geben.
Tja, und jetzt kommt der Schulchor mit der Jazzmesse zu den Jazztagen Weinstadt 2006. Am 26. März in der Stiftskirche Beutelsbach. Das Matineekonzert beginnt um 11 Uhr.
Dafür habe ich dieses Plakat entworfen:

Wer also in irgendwie erreichbarer Nähe wohnt und an Chormusik und Jazz interessiert ist, der sollte diese Gelegenheit nicht versäumen.
Mehr Musiktipps mit eigenen Zeichnungen gibts im Blog auf meiner eigenen Seite.
Donnerstag, 02. März 2006
Lieblings-Songs (1) - Paperlate
Das hat mich damals fast umgehauen.
Genesis - Paperlate
Die Bläser: Wahnsinn! Präzise, tempovoll, dynamisch!
Heute, mit einigem Abstand, nach hundertfachem Hören, staune ich immer noch: Über die Präzision, die Kraft, aber auch die einmalige Verbindung zweier Sounds: Earth, Wind & Fire meets Genesis ...
Leider verhindert wohl diese Kombination, dass der Song in digitaler Form veröffentlicht werden kann. Vom zugehörigen Album "Three Sides Live" gibts online immer nur die drei »live«-Seiten. Die Studio-Seite mit »Paperlate« fehlt ... Schade!
Sonntag, 26. Februar 2006
Carlos Santana - Maria, Maria
Carlos Santana spielt die Gitarre und Wyclef Jean singt dazu. Der Text ist eine ganz spannanende Gemengelage: Anspielungen auf die »West Side Story«, aus soziale Unterschiede und eine (religiös überhöhte) Liebesgeschichte:
Santana - »Maria, Maria«
Der Song hat zwar schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. Dennoch ist er bei Teens immer noch bekannt und auch ganz beliebt. Das zeigte der Einstieg in die »West Side Story« von Leonard Bernstein.
Vor allem der Sprechteil kam gut an:
A hora vengo mama chola
Beim Singen haben die SchülerInnen auch endlich einmal die richtige (hohe) Tonlage gewählt: Wyclef Jean sei Dank!
weitere Musiktipps mit Zeichnungen gibt auf meiner eigenen Seite ...
Sonntag, 29. Januar 2006
Weltmusik - brasilianisch
Was einem das Klicken im www so manchmal beschert. Am Wochenende wars eine musikalische Neuentdeckung. Für mich. Kenner der Szene werden sie schon lange kennen. Eine Sängerin aus Brasilien. Badi Assad. Ich habe mich ihr in Raten angenähert. Zuerst alle Songs der neuen CD bei iTunes probehört, dann einen gekauft. Wenig später hab ich mir dann die ganze CD geleistet. Der Einstiegssong bleibt aber (noch) mein Favorit. Wieder mal so ein kleiner, feiner musikalischer Geniestreich:
Badi Assad - Asa Branca 1.10 kurz und doch so viel drin. Vor allem die mit dem Mund erzeugten Geräusche haben es mir angetan ... Aber auch der Rest der CD ist sehr vielseitig, schön akustisch und ihre Stimme klingt sehr natürlich Mehr Musiktipps (mit Zeichnungen) im Blog auf meiner eigenen Seite.
Mittwoch, 25. Januar 2006
zur Sache - schwermetallisch
An meinen Musiktipps kann mensch ja unschwer erkennen: Ich bin kein hartgesottener Metal-Fan. Hin und wieder genieße ich aber den "Drive" und die "Power" einiger Metal-Klassiker. Heute ist es
Iron Maiden - »Run to the Hills«
und zwar in der »live«-Version aus Rio. Ein irres Publikum. 250 000 mitgrölende Fans! Melodic-Metall mit ausreichend Speed ... (für den Headbanger in mir *g*)
Musiktipps mit Zeichnungen auf meiner eigenen Seite.
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Dienstag, 17. Januar 2006
re-visits V - Eternal Flame
Einer der Klassiker zum Mit- und Selbersingen schlechthin. Meine Tochter (12) singt ihn gerade im Musikunterricht. Und die 8b machte diesem Lied heute morgen ein Riesenkompliment:
Das beste Lied, das wir bisher in Musik gesungen haben
Mir gefällt das Original immer nach am besten. Die Schülerinnen und Schüler kennen aber mittlerweile die Version von Atomic Kitten besser. Ist aber auch nicht so wichtig. Wir habens nur mit Klavier gesungen und niemand fragte nach einer CD!
Mehr Musiktipps im Blog auf meiner eigenen Seite!
Sonntag, 15. Januar 2006
re-visits IV - Streets of London
Der Klassiker von Ralph McTell begegnete mir wieder. Diesmal war eher Englisch der Anlass. Die dritte Einheit in unserem Buch behandelt London vom landeskundlichen Aspekt. Für Musik (in MSG) habe ich nach Brücken oder Anknüpfungspunkten gesucht.
könnte eigentlich ja auch Streets of New York, Paris oder Hamburg heißen. Der Text will einen nachdenklich machen und in Phasen (unbegründeten oder zu starken) Selbstmitleids an die Hand nehmen. Beim Spaziergang durch die Straßen Londons begegnen dem Hörer dann Menschen, die mit ihrem Leben nur schwer klar kommen. Es wird nicht bewertet oder diskutiert, die Schuldfrage nicht gestellt nur hingeschaut ...
Das Lied gibt es in erstaunlich unterschiedlichen Cover-Versionen. Alle funktionieren ganz gut. Das liegt wahrscheinlich daran, dass das Original nur auf der akustischen Gitarre begleitet wird.
Zum Musiktipp-Blog auf meiner eigenen Seite.
Montag, 09. Januar 2006
Yothu Yindi - aboriginal music
Bei den Vorbereitungen zu Unterrichtseinheit »Musik anderer Kulturen« habe ich mich diesmal an Musik aus Australien und dort die Musik der Aborigines herangewagt. Das ist Musik - wirklich aus einer ganz anderen Welt, auch musikalisch.
Sie klingt für unsere "mozartgewöhnten" Ohren recht melodiearm. Die Musik wird inaltlich getragen und geprägt von den mündlich überlieferten Geschichten der Aborigines. Die drei wichtigesten Instrumente sind:
1. Das Didgeridoo: ein von Termiten ausgehöltes Eukalyptus-Holz, dessen Luftsäule durch die vibrierenden Lippen des Spielers in Schwingung versetzt wird. Durch Zirkularatmung können die Instrumentalisten "Töne" und "Linien" über mehrere Minuten halten.
2. Die Clapsticks, die aboriginal Klanghölzer.
3. Die Bullroarer: Das sind Schwirrhözer. An einer Schnur wird dieses relativ flache Holzstück durch die Luft gewirbelt, so dass ein schwirrender bis "brüllender" Klang entsteht.
Alle Instrumente werden kunstvoll verziert.
Zu hören gibt es ganz ursprüngliche aboriginal music kaum auf CD. Die ziemlich bekannte Band Yothu Yindi hat auf ihrer CD Gapu ein Stück, dass sehr "original" klingt:
Yothu Yindi - »djilawurr« (jungle fowl = ein Tier, Geflügel)
Dienstag, 03. Januar 2006
Born on January 3rd 1982
Wow! Bruce Springsteen ist der Georg Friedrich Händel des Singer-Songwriter-Rocks. Händel brauchte für seinen »Messias« 24 Tage (und Nächte). Springsteen benötigte für »Nebraska« (und Teile von »Born in the USA«) nur einen 4Spur-Recorder und nicht einmal 4 Stunden. Das ganze soll am 3. Januar 1982 geschehen sein.
Bruce Springsteen - »Nebraska«
| 3. Januar 1982 |
Springsteen sitzt auf einem Stuhl in seinem Schlafzimmer, schaltet einen 4-Spur Rekorder an und nimmt seine Gitarre. Während drei Stunden nimmt er das Album Nebraska und die Hälfte der Songs, die später zu Born in the USA werden auf. (Rechtschreibfehler wurden von mir korrigiert) |
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Quelle: http://www.marys-place.de/Blood_brothers/Bruce.htm
Dann ist heute wohl der Tag, dieses Album mal so richtig wieder zu hören. Viel Vergnügen wünscht abbasicherTD.
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Samstag, 31. Dezember 2005
Happy New Year!
Ich kenne eigentlich bloß einen wirklichen Neujahrssong:
ABBA »Happy New Year«
Ist eigentlich eher ein untypisches Abba-Lied. Ein bisschen folkig angehaucht und schon musicalmäßig arrangiert. Der Text handelt mal nicht (nur) von Liebe, erzählt auch nicht (nur) eine Geschichte: Im Refrain sind es einfach gesungene Neujahrswünsche, stimmungsmäßig in der Zeit nach den rauschenden Parties angesiedelt:
Happy New Year! Happy New Year! May we all have a vision now and then of a world where every neighbour is a friend.
Gutes Neues Jahr! Gutes Neues Jahr! Mögen wir alle - ab und zu - eine Vision haben von einer Welt, in der alle Nachbarn auch Freunde sind.
In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern dieses Blogs ein gutes, erlebnisreiches und lebenswertes Neues Jahr. Hoffentlich sind auch gute musikalische Begegnungen dabei!
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Donnerstag, 29. Dezember 2005
re-new-visit IIIb - time after time
Als ich gestern meinen Eintrag zu »time after time« geschrieben hatte, machte ich mich nochmals auf die Suche. Bei iTunes habe ich ganz einfach den Songtitel »time after time« eingegeben und die Ergebnisliste durchgehört. Die 30 Sekunden langen Ausschnitte reichten für einen ersten Höreindruck ganz gut aus. Bei
Judy Niemack »time after time« (aus dem Album »About time«)
bin ich dann hängen geblieben. Sehr sparsam instrumentiert, zurückhaltend arrangiert und mit sehr feinfühlig spielenden Instrumentalisten. Und Judy Niemack interpretiert den Song wirklich. Sie führt die Melodie sehr frei und rhythmisch legt sie andere Betonungen, die den altbekannten Text ein bisschen gegen den Strich bürsten. Das tut den Lied insgesamt aber mehr als gut.
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Mittwoch, 28. Dezember 2005
re-visits III - time after time
lying in my bed I hear the clock tick - and think of you
Cindy Lauper »Time After Time«
Ich kenne kaum einen so dicht arrangierten Popsong zum Dauerthema »Liebe«. Wunderbar ist vor allem der Mut zu fast programm-musikalischen Sounds: Die Shaker, die das ganze Stück über einen einfachen Achtelpuls halten - als tickende Uhr und damit verinnende Zeit. Das ganze Arrangement ist auf seine Weise zeitlos schön. Das zeigt sich daran, dass "meine" Musikklassen sich das Lied immer wieder wünschen und am liebsten mit Cindy Lauper mitsingen.
Dazu gibt es zahlreiche Cover-Versionen. Mein Favorit stammt von Tuck & Patti (Gitarre und Gesang). Diesen Song gibts bei iTunes (Album: »Tears of Joy«)
weitere Musiktipps gibts auf meiner Homepage (da sind auch meist Links zu Hörproben im Netz dabei)
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Dienstag, 27. Dezember 2005
An Evening in December
»Meine« Weihnachtsmusik:
a capella - wunderbar arrangiert - sensibel und stilsicher gesungen:
First Call »An Evening in December« mit meinem persönlichen Favoriten: O Come, O Come Emmanuel. Das ist ein alter Weihnachtshymnus (Frankreich 15. Jahrhundert), im Evangelischen Gesangbuch unter der Nummer 19 »O komm, o komm, du Morgenstern«.
Das Arrangement von First Call ist sehr ruhig angelegt, auch im Tempo. Dadurch gewinnt der Hymnus eine Durchlässigkeit für Höhe und Tiefe der weihnachtlichen Botschaft ... schön!
Samstag, 10. Dezember 2005
Schmetterlinge
Azizah Mustafa Zadeh stammt aus Aserbaidschan. Sie spielt virtuos Klavier und singt ebenso. Dabei pendelt sie zwischen musikalischen Welten: Jazz, Klassik und die Musik ihres Heimatlandes sind deutlich zu hörende Einflüsse. Gestern konnte ich wieder einmal nicht widerstehen und habe mir bei iTunes eines ihrer Alben gekauft.
Aziza Mustafa Zadeh: Jazziza
Darauf befindet sich ein kurzes aber unglaublich schwungvolles Stück mit dem Titel Butterflies: Die kleine musikalische Stärkung für Zwischendurch. 1:28 Zeit, kurz der Welt zu entfliehen bzw. ihr ganz intensiv zu begegnen. Mit Gesang aber ohne Text. Sehr zu empfehlen ...
weitere Musiktipps unter: www.tj-duerring.de
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