Dienstag, 03. Januar 2006

Born on January 3rd 1982

Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 23:34

Wow! Bruce Springsteen ist der Georg Friedrich Händel des Singer-Songwriter-Rocks. Händel brauchte für seinen »Messias« 24 Tage (und Nächte). Springsteen benötigte für »Nebraska« (und Teile von »Born in the USA«) nur einen 4Spur-Recorder und nicht einmal 4 Stunden. Das ganze soll am 3. Januar 1982 geschehen sein.

Bruce Springsteen - »Nebraska«

3. Januar 1982

Springsteen sitzt auf einem Stuhl in seinem Schlafzimmer, schaltet einen 4-Spur Rekorder an und nimmt seine Gitarre. Während drei Stunden nimmt er das Album Nebraska und die Hälfte der Songs, die später zu Born in the USA werden auf.

(Rechtschreibfehler wurden von mir korrigiert)

Quelle: http://www.marys-place.de/Blood_brothers/Bruce.htm 

Dann ist heute wohl der Tag, dieses Album mal so richtig wieder zu hören. Viel Vergnügen wünscht abbasicherTD.

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Montag, 02. Januar 2006

Chameleon

Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 10:42

Der Klassiker im Bereich Fusion

Herbie Hancock »Chameleon«

Es beginnt mit einem Synthi-Riff (4x), dann kommen die Drums dazu (4x), der Bass (4x), die Rhythmusgitarre (4x) bevor endlich die Bläser (elektronisch verfremdet) einsetzen. Das Riff läuft den ganzen Song über durch: Das sind immerhin 7:39 ... Die Variationen sind da, aber sehr unaufdringlich (hat was von MInimal-Music). Kurz vor der Halbzeit: ein Break, Neustart mit Sythi-Riff und Drums, verschiedene Soli werden integriert. Alle Klänge sehr elektronisch.

Wer's gerne etwas weniger elektonisch hört, kann ja die Version von Maynard Fergeson wählen: Kürzer! Sie lebt von Maynards einmaligem Trompetensound (hoch und powerful, muss mensch mögen)

 

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Sonntag, 01. Januar 2006

2006 mit dem »Herrn Mozart«

Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 13:47

Auf 3Sat gibts heute den ganzen Tag (fast rund um die Uhr) Mozart pur, oder Mozart satt - je nach Blickwinkel. Auf SWR2 liest Klaus Maria Brandauer in diesem Jahr den täglichen Mozartbrief. Unzählige Neueinspielungen werden aufgenommen und wollen verkauft werden.

Mir hilft es da als Gegengewicht Mozart wirken zu lassen. Sich auch einmal die Worte verkneifen oder sich dem Druck entziehen für Alles und Jedes Worte finden zu müssen. Ich bin immer noch dabei Mozart zu entdecken - und wie bei guter Musik oft, hört das nie auf.

Werde mir nachher ein Klavierkonzert anhören, wahrscheinlich das »Jeunehomme« (KV 271) in der Aufnahme mit Andreas Staier und dem Concerto Köln. Das passt für mich gut für diese Stimmung  des Übergangs am Jahreswechsel.

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Samstag, 31. Dezember 2005

Happy New Year!

Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 09:47

Ich kenne eigentlich bloß einen wirklichen Neujahrssong:

ABBA »Happy New Year«

Ist eigentlich eher ein untypisches Abba-Lied. Ein bisschen folkig angehaucht und schon musicalmäßig arrangiert. Der Text handelt mal nicht (nur) von Liebe, erzählt auch nicht (nur) eine Geschichte: Im Refrain sind es einfach gesungene Neujahrswünsche, stimmungsmäßig in der Zeit nach den rauschenden Parties angesiedelt:

Happy New Year! Happy New Year! May we all have a vision now and then of a world where every neighbour is a friend.

Gutes Neues Jahr! Gutes Neues Jahr! Mögen wir alle - ab und zu - eine Vision haben von einer Welt, in der alle Nachbarn auch Freunde sind.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern dieses Blogs ein gutes, erlebnisreiches und lebenswertes Neues Jahr. Hoffentlich sind auch gute musikalische Begegnungen dabei!

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Freitag, 30. Dezember 2005

Steve Vai - Yai Yai

Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 09:48

Den meisten dürfte Steve Vai vor allem als ziemlich heftiger Metal-Guitarrero bekannt sein. »Sex and Religion« heißt eines der bekanntesten Alben aus dieser Zeit. Mittlerweile geht Steve Vai wieder experimentellere Wege. Auf seiner neuesten CD »Real Illusions: Reflections« findet sich ein absoluter Geniestreich:

Steve Vai »Yai Yai«

Ganz ohne Schlagzeug. Ein durchlaufender Grundpuls. Die Gitarre läuft über einen Gitarrensynthesizer und spielt nur "Yais". Das aber dermaßen verspielt und spielerisch. Dazu kommt noch eine rhythmische Vielfalt und Abwechslungsreichtung: Nahezu jede Unterteilung ist in den kanpp drei Minuten untergebracht: 2er, 3er, 4er, 5er, 6er und sogar eine 7er meine ich zu hören.

Bei iTunes kann mensch 30 Sekunden lang reinhören ... und dann am besten gleich kaufen.

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Donnerstag, 29. Dezember 2005

re-new-visit IIIb - time after time

Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 10:02

Als ich gestern meinen Eintrag zu »time after time« geschrieben hatte, machte ich mich nochmals auf die Suche. Bei iTunes habe ich ganz einfach den Songtitel »time after time« eingegeben und die Ergebnisliste durchgehört. Die 30 Sekunden langen Ausschnitte reichten für einen ersten Höreindruck ganz gut aus. Bei

Judy Niemack »time after time« (aus dem Album »About time«)

bin ich dann hängen geblieben. Sehr sparsam instrumentiert, zurückhaltend arrangiert und mit sehr feinfühlig spielenden Instrumentalisten. Und Judy Niemack interpretiert den Song wirklich. Sie führt die Melodie sehr frei und rhythmisch legt sie andere Betonungen, die den altbekannten Text ein bisschen gegen den Strich bürsten. Das tut den Lied insgesamt aber mehr als gut.

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Mittwoch, 28. Dezember 2005

re-visits III - time after time

Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 10:50

lying in my bed I hear the clock tick - and think of you

Cindy Lauper »Time After Time«

Ich kenne kaum einen so dicht arrangierten Popsong zum Dauerthema »Liebe«. Wunderbar ist vor allem der Mut zu fast programm-musikalischen Sounds: Die Shaker, die das ganze Stück über einen einfachen Achtelpuls halten - als tickende Uhr und damit verinnende Zeit. Das ganze Arrangement ist auf seine Weise zeitlos schön. Das zeigt sich daran, dass "meine" Musikklassen sich das Lied immer wieder wünschen und am liebsten mit Cindy Lauper mitsingen.

Dazu gibt es zahlreiche Cover-Versionen. Mein Favorit stammt von Tuck & Patti (Gitarre und Gesang). Diesen Song gibts bei iTunes (Album: »Tears of Joy«)

weitere Musiktipps gibts auf meiner Homepage (da sind auch meist Links zu Hörproben im Netz dabei)

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Dienstag, 27. Dezember 2005

An Evening in December

Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 10:31

»Meine« Weihnachtsmusik:

a capella - wunderbar arrangiert - sensibel und stilsicher gesungen:

First Call »An Evening in December« mit meinem persönlichen Favoriten: O Come, O Come Emmanuel. Das ist ein alter Weihnachtshymnus (Frankreich 15. Jahrhundert), im Evangelischen Gesangbuch unter der Nummer 19 »O komm, o komm, du Morgenstern«.

Das Arrangement von First Call ist sehr ruhig angelegt, auch im Tempo. Dadurch gewinnt der Hymnus eine Durchlässigkeit für Höhe und Tiefe der weihnachtlichen Botschaft ... schön!

Besuchertausch.com

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Montag, 12. Dezember 2005

weltmusik - die ganze welt auf einer CD

Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 00:21

Das ist wohl das Motto von

Joe Zawinul - My People

Musikalische Begegnungen mit allen Kontinenten. Gelungene Cross-Overs, Jazz-Rock, der sich treu bleibt und dennoch mit dem Anderen kommuniziert. Die Ergebnisse sind durchweg hörenswert: So werden alle Menschen zu dem einen Volk.

Mein Lieblingstitel, rein sprachlich gesehen ist der »erdäpfee blues«. Ob das »l« absichtlich gegen ein zweites »e« eingetauscht wurde.

Ich empfinde die Musik als lebendig und lebensfördernd. Was will mensch mehr?

 

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Sonntag, 11. Dezember 2005

Elfen

Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 07:21

Rick Wakeman - seines Zeichens Tastenmann bei Yes - neigt oft zum Bombastischen. Wenn er allerdings sein Temperament zügelt und ein bisschen kammermusikalischer denkt / komponiert, dann können echte Perlen herauskommen:

Rick Wakeman »Dance of the Elves« (Tanz der Elfen)

Ich finde fast er hat sich dabei ein wenig an Edvard Grieg angelehnt. Der hat in seinen »Lyrischen Stücken« für Klavier auch einen Elfentanz. Besonders gut geeignet sind die Elfen, die Wakeman tanzen lässt, entweder zum genießenden Hören oder um selber ins elfengleiche Tanzen zu kommen.

weitere Musiktipps gibts unter: www.tj-duerring.de

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Samstag, 10. Dezember 2005

Schmetterlinge

Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 17:33

Azizah Mustafa Zadeh stammt aus Aserbaidschan. Sie spielt virtuos Klavier und singt ebenso. Dabei pendelt sie zwischen musikalischen Welten: Jazz, Klassik und die Musik ihres Heimatlandes sind deutlich zu hörende Einflüsse. Gestern konnte ich wieder einmal nicht widerstehen und habe mir bei iTunes eines ihrer Alben gekauft.

Aziza Mustafa Zadeh: Jazziza

Darauf befindet sich ein kurzes aber unglaublich schwungvolles Stück mit dem Titel Butterflies: Die kleine musikalische Stärkung für Zwischendurch. 1:28 Zeit, kurz der Welt zu entfliehen bzw. ihr ganz intensiv zu begegnen. Mit Gesang aber ohne Text. Sehr zu empfehlen ...

weitere Musiktipps unter: www.tj-duerring.de

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Mittwoch, 07. Dezember 2005

Wiederauferstehungen (II)

Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 20:48

Wham! - Last Christmas

Der Weihnachtsklassiker, der nur indirekt mit Weihnachten zu tun hat. Indirekt insofern, dass an Weihnachten die Gedanken an "verlorene" Menschen meist nochmal besonders schmerzhaft werden. Die Neuntklässler singen diesen Song fast hingebungsvoll. Und erst jetzt beim Einsatz im Unterricht (und der Vorbereitung darauf) ist mir aufgefallen: Die Strophen sind von der Melodieführung her sehr unterschiedlich. Das wirkt manchmal fast »durchkomponiert« um einen Ausdruck aus der musikalischen Formenlehre zu missbrauchen.

Verbunden mit dem Gedanken an dieses Lied ist mein Wunsch an alle, dass an Weihnachten liebe Menschen um euch sein mögen.

Weitere Musiktipps (mit Links zu Hörbeispielen) gibt es unter: www.tj-duerring.de

 

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Wege zum und im Reggae

Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 06:16

Auf den online-Seiten der "ZEIT" findet sich eine Genreübersicht des Reggae. Der Artikel ist sehr kompakt geschrieben und mit vielen - teilweise überraschenden - Hörbeispielen versehen.

Bob Marley ist Reggae - aber Reggae ist mehr als Bob Marley!

 

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Donnerstag, 24. November 2005

David Macejka

Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 21:54

Zur Zeit bin ich ganz hinweg von David Macejkas »Poi for Gadje«. Die Aufnahme verzichtet ganz auf Melodieinstrumente, ist rein percussiv und schafft es dennoch, den Rhythmen Melodien hinzu zu zaubern. Eine wunderbare Möglichkeit in die Welt orientalischer Rhythmen hineinzutauchen ... oder auch nur zu schnuppern.

weitere Musiktipps: www.tj-duerring.de

 

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Mittwoch, 23. November 2005

Wieder-Entdeckungen

Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 00:02

U2 - Zooropa von 1995

Ich war auf der Suche nach einer Musik als Untermalung und Fundament für eine Bilder-Show. Die Musik sollte einerseits Steigerung beinhalten, andererseits ein gewisses elektirsierendes und pulsierendes Element haben. Da der "Adressat" der Bildershow bekennender U2-Fan ist, habe ich bei U" mit der Suche begonnen. Hängen geblieben bin ich dann bei Zooropa von der gleichnamigen Scheibe aus dem Jahr 1995 (?) ... Vor allem der Anfang erfüllt alle Kriterien. Momentan bin ich auf der Suche nach einer geeigneten Stelle für einen Loop - ohne das das Moment der Steigerung verloren geht ... bin mal gespannt, ob ich das auch noch hinkriege ...

weitere Musiktipps unter : www.tj-duerring.de

 

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